| Beruflicher Werdegang
Ich wurde 1944 in Lyon geboren und studierte 1962 an der
dortigen "Ecole des Beaux-Arts".
Nicht mehr sehr lange! Da mir das Kunststudium als zu traditionell und akademisch
erschien, gab ich es noch im selben Jahr auf und ging jobbend auf Reisen. Von 1962 - 1965
bereiste ich Nordeuropa; es folgte eine mehrmonatige Schiffsreise entlang der Küste
Indiens; von 1965 bis 1967 ein zweijähriger Aufenthalt in Afrika sowie ein sechsmonatiger
Aufenthalt in Spanien. Da ich in einem Café unter Freunden eine Karrikatur Francos
zeichnete, verbrachte ich die ganzen sechs Monate allerdings im Gefängnis in Alicente.
Auf diesen langen Auslandsreisen lernte ich die verschiedenen
Zivilisationen und deren künstlerische Ausdrucksformen kennen, die meine Entwicklung
stilistisch und thematisch entscheidend prägten. Zahlreiche Titel, wie
"L'Egypte", "Le Sphinx", "L'Afrique",
"L'Africaine" u. a. sprechen von dieser Zeit.
1968, der Zeit der Studentenunruhen und politischen
Umwälzungen, kehrte ich nach Paris zurück, wo ich als Maler und Innenarchitekt
arbeitete. Ich entwickelte einen von Le Corbusier angeregten abstrahierenden-klaren Stil,
in dem vor allem runde bzw. abgerundete Formen vorherrschten.
1972 verließ ich die hektische Metropole und kaufte ein
altes Bauernhaus in Angers (Bretagne). Ich hatte mich inzwischen selbständig gemacht.
Meine Firma umfaßte, je nach Saison, acht bis zehn Mitarbeiter. Meine Malerei mußte ich
dabei mehr und mehr zurückstellen. Dies und die tatsache, daß bei den Auftragsarbeiten
die eigene künstlerische Kreativität zu kurz kam, veranlaßte mich schließlich, meinen
Beruf aufzugeben und mich endgültig für meine Malerei zu entscheiden.
In den achtziger Jahren ging ich das Wagnis ein, mich ganz
der Kunst zu widmen und als Maler in Deutschland zu leben. Meine Wahl fiel auf
Deutschland, da hier kulturelle Aktivitäten, Alternativen und Kunstförderung im ganzen
Leben ausgeprägter entwickelt sind als im zentralistischem Frankreich. Das kulturelle
Leben spielt sich dort hauptsächlich in der hoffnungslos überlasteten, die Kreativität
lähmenden Kulturmetropole Paris ab.
Zunächst verschlug es mich in den Heidelberger Raum, vor
allem in die kleine, aber kunstaufgeschlossene Stadt Sinsheim, ehe ich 1987, im Jahr der
"Documenta" nach Kassel ging, um Kontakte zu Museumsfachleuten und Künstlern zu
knüpfen. Ich habe dort und im "Studio Kausch" ausgestellt.
Nach dieser Zeit des künstlerischen Austausches und
"Documenta"-Rummels erhielt ich in Frankreich mehrere Angebot, so daß ich von
1988 - 1990 wieder in Paris lebte und arbeitete. Ich zeigte meine Arbeiten zunächst in
der Galerie Eonnet-Dupuis im bekannten Künstler- und Modeviertel "Marais". Es
folgte eine Ausstellung in der BRED, eine der größten Privatbanken Frankreichs sowie
eine umfassende Retrospektive in der im Pariser Nobelviertel an der Champs-Elysées
niedergelassenen Autofirma SAAB. Beide Firmen wagten mit diesen Austellungen erstmals den
Einstieg ins kulturelle Sponsering und setzten ihre Bemühungen aufgrund des großen
Interesses inzwischen konsequent fort.
Ab 1996 entwickelte ich meine Richtung in mehr Abstraktion. Im Jahre 2001 nehme ich
an der internationalen Ausstellung "Buddy Bears" zugunsten der UNICEF teil. Seit
2003 habe ich meine eigene Galerie.
2007, Ausstellung in Brüssel (European Business Center, dann
CHARAX Business Technology Management), und Teilnahme an der internen
Unternehmensmitteilung der France Télécom Group (Orange VSAT).
2008, Ausstellung in LAUDA (Lauda-Königshofen), inweltweit führender
Hersteller von innovativen Temperiergeräten und –anlagen für Forschung, Anwendungstechnik und
Produktion sowie von hochwertigen Messgeräten.
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